Neue Wege aus der Altersdiskriminierung (07.09.2009)
Einladung zur Fachtagung am 7. September 2009, Köln, Maternushaus
Damit alle Generationen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben und Arbeitsleben teilnehmen können, müssen wir neue Wege aus der Altersdiskriminierung beschreiten. Gesetze, die Altersdiskriminierung verbieten, sind unverzichtbar im Interesse einer generationengerechten Gesellschaft. Sie allein können jedoch Menschen nicht davor schützen, aufgrund ihres Lebensalters sozial oder ökonomisch benachteiligt zu werden.
Wenn wir nach den Grundlagen von Altersdiskriminierung fragen, stoßen wir unweigerlich auf die Wirkung defizitorientierter Altersbilder in der Gesellschaft. Negative Altersbilder sind der Nährboden für unterschiedliche Formen der Altersdiskriminierung. Diesen Zusammenhang wollen wir deutlicher sichtbar machen und daraus positive Anreize für die Beseitigung von Altersdiskriminierung schaffen.
Wir konzentrieren uns dabei auf die Alltagsbereiche Arbeit, Gesundheit, Banken/Versicherungen, Soziales/Öffentliches Leben und Medien.
Ich lade Sie herzlich dazu ein, dafür mit Ihren Ideen neue Wege zu bahnen.

Armin Laschet
Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen
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